Kolumne

Liebe Einzelhändler

Nun haben wir es wieder einmal geschafft. Das große Rennen von einem Laden in den anderen Laden ist beendet. In den Verschnaufpausen gönnten wir uns  eine Tasse Glühwein. Dabei konnte man sich über volle und überteuerte Parkhäuser aufregen. Wie wir den Zahlen des deutschen Einzelhandels entnehmen dürfen, war auch der Umsatz 2017 zu Weihnachten überaus gut. Jetzt aber müssen wir noch einmal sehr tapfer sein, lieber Einzelhandel. Jetzt steht uns die böse Zeit der Uneinsichtigkeit bevor. Es ist die Zeit der zu großen Kleidung, der nicht gewünschten Farbe und der doppelten Geschenke. Auch die eine oder andere Naht ist gerissen.

Lieber Einzelhandel. Es ist also die Zeit des großen Umtausch. Das geht in den meisten Läden eigentlich reibungslos über die Ladentheke. Aber da gibt es auch die Läden mit der kleinlichen Brille. An die wende ich mich an dieser Stelle. Vergessen Sie doch bitte einmal die blöden Ausreden und angeblichen Gesetze, wonach keine Verpflichtung zum Umtausch besteht. Tun Sie es einfach! Die Kunden werden das nicht vergessen und ganz sicher wieder in Ihr Geschäft kommen. So bindet man mit etwas Großzügigkeit den Konsument und kann ihn mittelfristig auch wieder dem Internet abjagen.

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