Die Kolumne

Sehr geehrter Herr Minister Schmidt,

Mich beschleicht wieder einmal das ungute Gefühl, das Sie zu lange auf der Wiese waren. Woher nehmen Sie eigentlich diese depperten Ideen, um das Wählervolk hinter den Hühnerstall zu führen? Während die Kühe schielend auf der Wiese stehen, die Hühner depressiv im Stall herumlungern und die Schweine traumatisiert freiwillig zum Schlachthof gehen, haben Sie eine große Vision. Der Herr Minister hat einen Wunschzettel für die Tiere. Kühe, Hühner und Schweine ziehen sich jeden Tag das Glyphosat rein und der Herr Minister die, von ihm so interpretierte Landwirtschaft, mit einem Tierwohl-Label beglücken.
Wie soll das bitte gehen? Soll der Herr Dobrindt das den Tieren etwa erzählen, dass sie sich gefälligst wohlfühlen? Der hat doch selbst die Parteitollwut. Herr Minister Schmidt, was Sie da vorhaben ist so, als wenn der Herr Seehofer einem Bauer in die Knödelsuppe pinkelt und dann auch noch fragt::"Gell, do hast an Spaß?"

Herr Minister, hören Sie bitte auf und treten Sie zurück. Ich werde auch für eine artgerechte Haltung für Sie kämpfen.

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