Neues aus Absurdistan

FDP: BV soll dem Elternwunsch bei der Namensgebung für die Kita folgen

„Der Streit um die Namensgebung für die neue Kita am Rathaus gleicht einer Posse. Hat die Politik denn nichts Besseres zu tun, als sich über den Vorschlag der Eltern für die Namengebung der Kita hinwegzusetzen und dann bei der Namensfindung selbst in Streit zu geraten“, kommentiert Ulrich G. Müller, Vorsitzender der FDP-Fraktion, die aktuelle Auseinandersetzung von CDU und SPD in der BV-Mitte. „Über Namen kann man trefflich und sehr lange streiten. Es ist schließlich auch eine Geschmacksache. Nicht nachvollziehbar ist es aber, wenn sich die BV bei der Namensgebung ohne Grund über den Elternwunsch hinwegsetzt. Der Name „Klingenbande“ ist für eine Kita weder politisch, noch pädagogisch oder in anderer Weise problematisch,“ so Müller.

Eine „Bande“ ist in den Augen von Kindern auch nicht martialisch. Sie verbinden mit einer Bande vielmehr Freundschaft, Freiheit und gemeinsame Abenteuer. Dies erfahren Kinder aus vielen Kinderbüchern wie z.B. „Emil Grünbär und seine Bande “ von Janosch oder das Bilderbuch „Die Honigkuchenbande“ von Bernd Gieseking und Ernst Hilbig oder die Bücher von Erich Kästner "Emil und die Detektive", von Louis Pergauds "Krieg der Knöpfe", von Kurt Helds "Die rote Zora und ihre Bande", "Vorstadtkrokodile" von Max von der Grün oder Cornelia Funkes "Herr der Diebe" – es sind die Kinder, die im Großen wie im Kleinen ihr Leben trotz aller Probleme selbstbestimmt in die Hand nehmen.

Die Kinderbande ist in vielen Kinderbüchern gegenwärtig und positiv besetzt. Warum soll das für die Namensgebung einer Kita nicht tragbar sein?

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