Gut abgeschnitten


Von Peter Nied
Frankfurt/Die Zahlen und Entwicklungen für das Jahr 2017 legte der Industrieverband Schneid - und Haushaltwaren auf seiner Pressekonferenz vor. Auf der Frankfurter Ambiente Messe gaben die Vertreter des Verbandes auch  den aktuellen Trend der Konsumenten bekannt.

Bei einem Gesamtumsatz von 2,5 Milliarden EU konnte das Ergebnis des Vorjahres durchaus gehalten werden. Der Geschäftsverlauf der einzelnen Bereiche war dabei allerdings sehr unterschiedlich. 
Während der Umsatz mit Haushalt-, Küchen - und Tafelgeräten um 3,4% auf 963 Millionen zurückging und die Besteckindustrie ein Minus von 3,5% auf 181 Mio. verzeichnete stieg der Umsatz der Schneidwarenhersteller im In-und Ausland auf 1,3 Milliarden EU. Zwar ist ein Rückgang bei Bestecken zu verzeichnen, jedoch sieht man im Inland eine deutlich positive Entwicklung. Das laufende Jahr sieht die Industrie der Schneidwarenunternehmen zwar positiv, verzeichnete aber auch einen Rückgang von 5,6 % in den ersten drei Quartalen des Berichtraumes.

Es folgte ein Bericht von Hartmut Gehring, Vorsitzender des  Industrieverbandes Schneid - und Haushaltwaren, Solingen. Der Redner zitierte die ständigen Zuwächse der letzten zehn Jahre, erinnerte aber auch an die erschwerte Marktlage der Mitgliedsfirmen in seinem Verband. Gehring betonte auch noch einmal das hohe Niveau des Vorjahres trotz der oben erwähnten schweren Bedingungen. Unverändert der größte Bereich im Verband sind die Schneidwaren. Mit einem Plus von guten 3 %, wobei der Auslandsumsatz um 5,5% anzog. Die Umsätze der Besteckindustrie fielen um 3,5 % auf 181 Millionen EU. Die Exportquote allgemein liegt bei einigen Unternehmen insgesamt bei über 50%.

Auch der Bereich online Verkauf der Produkte kam zur Sprache. Zwar bieten einige Firmen ihre Schneidwaren im Internet an, es fehlt jedoch immer der direkte Draht zum Kunden. Eine fachgerechte Beratung ist im Internet einfach nicht gegeben. Auch eine kleine Umfrage bei Solinger Unternehmen der Branche zeigte unserer Redaktion eine erfreuliche Lage bei vollen Auftragsbüchern.

Foto: pen Archiv

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