Kritik der FDP

FDP: Ver.di Aktionismus ist unverantwortliche Bevormundung kommunaler Politik

„Die Gewerkschaft Ver.di ist in der Vergangenheit immer wieder gegen verkaufsoffenen Sonntage vor Gericht gezogen. Dass sie jetzt erneut gegen die Öffnung beim Frühlingserwachen in Ohligs klagt, obwohl sie sich der Teilnehme am Runden Tisch verweigert hat, ist unverantwortliche Bevormundung der kommunalen Politik und des Runden Tisches, der sich um einen gemeinsamen Kompromiss bemüht,“ so Horst Janke, stellvertretender Vorsitzender der FDP Solingen.

Die Freien Demokraten kritisieren, dass Ver.di mit ihrer Blockadehaltung den Einzelhandel in Solingen schädige und so auch die Infrastruktur in der Stadt.

„In Zeiten des Onlinehandels ist die Stärkung der Innenstädte eben auch durch verkaufsoffene Sonntage immens wichtig. Man kann doch keinem jungen Solinger mehr erklären, dass er am Sonntag zwar bei Zalanado einkaufen kann, aber nicht in der Boutique oder im Spielwarenladen um die Ecke.

Die Gewerkschaft ver.di sägt an dem Ast, auf dem die Arbeitnehmer sitzen. Denn für den Handel und deren Arbeitsplätze sind die Sonntagsöffnungen überlebenswichtig,“ so Janke.

Der Fraktionsvorsitzende der FDP Ulrich G. Müller vermutet hinter der erneuten Klage vor allem Profilierungsabsichten wegen bevorstehender Neuwahlen.

 Grafik FDP

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