Darf das hinterfragt werden?

Darf man das hinterfragen?

Solingen/red - Misstöne aus verschiedenen Bereichen gibt es im Vorfeld der Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag des Brandanschlag. Kritisiert wird die Zusammenarbeit der Stadt Solingen mit der Ditib Gemeinde. Ditib war erst dieser Tage wieder in die Schlagzeilen geraten. Der Kölner Stadtanzeiger berichtete: "Eine geplante Türkeirundreise des deutsch-türkischen Moscheeverbands Ditib für junge Erwachsene stößt auf Kritik. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" (12.03.2018) berichtet, bildet laut dem Programm ein Besuch im Präsidentenpalast bei "unserem obersten Heerführer" (Baskomutan) Recep Tayyip Erdogan das "Finale" der Reise. Für die Veranstaltung in den NRW-Osterferien werde in Ditib-Mocheegemeinden geworben", so das Blatt. Die Zusammenarbeit mit der Ditib vor Ort soll jedoch gut sein, kommentierten Solinger Politiker schon vor längerer Zeit.

Die WZ berichtet (24.01.2018) von einem Disput zwischen Türken um Veranstaltungen. Die Zeitung berichtete"Im Zuwanderer- und Integrationsrat (ZuWi) gibt es Streit um das Gedenken. Anlass: der Antrag des türkischen Volksvereins Solingen auf einen Zuschuss für eine Veranstaltung über 3.993 Euro. Ein Vertreter der UETD, die von Experten als Organisation betrachtet wird, die der türkischen Regierungspartei AKP nahesteht, protestierte. Er forderte, dass es bei einer von der Stadt geplanten, zentralen Veranstaltung bleiben solle. Der Volksverein sei ein Störfaktor für den deutsch-türkischen Dialog. Der Volksverein besteht seit etwa 30 Jahren, hat auch Kurden als Mitglieder und steht politisch eher links."


Foto (c) Nied

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