Ohne Rücksicht auf Verluste

Ohne Rücksicht auf Verluste

Solingen/es ist Woche für Woche das gleiche Spiel. Und es ist ein teures Spiel, das auf Ignoranz und Dummheit basiert. Es beginnt am späten Abend. Bewegung kommt in die Geschichte, es werden Autos in die Nebenstraße versetzt. Am nächsten Morgen ist die eine Straße fast leer und die andere ist komplett zugeparkt. Und dann kommt, wie jede Woche am gleichen Tag, die Kehrmaschine. Danach haben die einen Anwohner eine saubere Straße und die anderen haben den Dreck von mittlerweile vier Wochen vor der Tür. Regnet es dann auch noch, schwimmt der ganze Dreck in den Gulli. Verstopft dieser Gulli, bekommen die Anwohner Stress mit der Stadt. Gereinigt und abgerechnet wird nach der Straßenreinigungssatzung der Stadt Solingen.
Dieser Zustand, häufig an ruhigen Straßen und reinen Anwohnerstraßen, ist im gesamten Stadtgebiet zu beobachten. Das ganze Dilemma kostet auch noch Geld. Jeder Mieter und/oder Eigentümer halt eine Straßenreinigung in seinen Nebenkosten. Folglich bezahlt man etwas, was ja überhaupt nicht durchgeführt werden kann.
Es geht jedoch auch ohne berechnende Nachbarn, die ihr Auto umsetzen. Ein Beispiel zeigt die Henckelstraße am Zwillingswerk. Hier wird nach Planung der Stadt (Straßenart 1 und Reinigungsklasse IV) an zwei Tagen in der Woche gereinigt. Wie die Kehrmaschine bei den ganzen Firmen-Parkern dort kehren soll, bleibt das große Geheimnis. Es gibt allgemein ein hohes Aufkommen an PKW und zu
wenig Parkraum. Die Straßenränder sind dauerhaft zugeparkt.


Hier wird die bezahlte Straßenreinigung ad absurdum geführt. Wie sieht das bei unseren Lesern aus? Macht Ihr ähnliche Erfahrungen?

Erstellt von Peter Nied

 

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