FDP zur grünen Welle

Grüne Welle für Konrad Adenauer Straße: FDP fordert Prüfung ohne Vorfestlegung

Die Freien Demokraten fordern die Stadtverwaltung auf, die Überarbeitung der „Grünen Welle“ auf der Konrad Adenauer Straße ohne Vorfestlegung auf eine Vorrangschaltung für Busse und eine lange Grünphase für die Fußgängerquerung zu prüfen. Dieter Wagner, Sprecher der FDP im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt, Klimaschutz und Mobilität: „Wir sehen, dass die jetzige Vorrangschaltung für Busse und die lange Ampelphase für die Fußgänger am Theater mit der grünen Welle für den Individualverkehr offenbar nicht funktioniert. Trotzdem will die Verwaltung bei der Überarbeitung der Grünen Welle an der Konrad-Adenauer-Straße weiter an die Vorrangschaltung für Busse und die lange Ampelphase für Fußgänger festhalten. Wir wollen dagegen, dass der Rat darüber entscheidet. Das kann er aber nur, wenn die Verwaltung verschiedene Varianten der Grünen Welle mit, ohne oder eingeschränkter Vorrangschaltung für Busse, mit und ohne Etappen für die Fußgängerquerung prüft. Bei der Diskussion über die Maßnahmen darf es keine Vorfestlegungen geben. Das Überqueren der Straße in einem Zug war zum Zeitpunkt der politischen Entscheidung darüber sinnvoll, wenn es aber einen stetigen Verkehrsfluss behindert und damit zu einer Überschreitung des Grenzwertes für NOx führt, muss es ergebnisoffen diskutiert werden.“

Durch die Verkehrsbelastung und Luftverunreinigung auf der Konrad-Adenauer Straße sind eine Vielzahl von Anliegern, Passanten und Verkehrsteilnehmer betroffen. Aktuell sind ist es die Überschreitung der NOx Werte, die zwingend Maßnahmen erforderlich machen. Um die Diskussion zu versachlichen, fordert die FDP in einem Antrag Informationen über die NOx Belastung, die Entlastungswirkungen möglicher Maßnahmen und die Auswirkungen auf die Verkehrsteilnehmer. Wagner: „Dies ist insbesondere für den Berufs- und Wirtschaftsverkehr wichtig.“

 

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