ARBEITEN BEI DER JUSTIZ

Solingen/Am Donnerstag, 28. Juni um 16.00 Uhr werden im BiZ Solingen Einstiegsmöglichkeiten und Ausbildungsinhalte im mittleren Justizvollzugsdienst in Nordrhein-Westfalen vorgestellt.
 
Sven Schneider, Dozent an der Justizvollzugsschule Wuppertal-Ronsdorf stellt am Donnerstag, 28. Juni die Ausbildung im mittleren Justizvollzugsdienst vor. Konkret geht es um die Beamtenlaufbahnen im allgemeinen Justizvollzugsdienst und Werkdienst sowie den Krankenpflegedienst.
Landesweit wurden im letzten Jahr 230 Nachwuchskräfte im mittleren Dienst eingestellt. Für dieses Jahr wird ebenfalls in dieser Größenordnung gesucht.
 
„Der Justizvollzugsdienst ist mehr, als nur Inhaftierte wegzuschließen“, weiß Sven Schneider. „Jeder Gefangene muss rund um die Uhr betreut werden. Unser oberstes Ziel ist es außerdem, die Menschen nach der Entlassung wieder ins Leben zu integrieren.
Das ist eine Aufgabe, die nur im Team mit Kollegen, Psychologen und Sozialpädagogen geleistet werden kann.“ Die Ausbildung zur Beamtin bzw. zum Beamten im mittleren Justizvollzugsdienst ist ab einem Mindestalter von 20 Jahren möglich, dauert zwei Jahre und beginnt mit einer mehrwöchigen Einführung.
Es folgen die theoretische Ausbildung in der Justizvollzugsschule Wuppertal und die berufspraktische Ausbildung in den unter-schiedlichen Justizvollzugseinrichtungen in NRW. Theorie und Praxis wechseln sich dabei regelmäßig ab.
Die Tätigkeit nach der Ausbildung ist je nach Dienstrichtung sehr abwechslungs-reich. Die Beamtinnen und Beamten beaufsichtigen und betreuen die Gefangenen im allgemeiner Vollzugsdienst oder bilden diese im sogenannten Werkdienst in unterschiedlichen Berufen aus bzw. weiter.
Außerdem arbeiten sie in der Kranken-pflege und -betreuung oder der Versorgung der Inhaftierten.
 
Die Veranstaltung richtet sich im Übrigen nicht nur an Jugendliche. Auch Erwachsene, die bereits eine Ausbildung abgeschlossen haben, können sich über die Ausbildung im Justizvollzugsdienst einen neuen Karriereweg erschließen.
Das Höchstalter für die Einstellung liegt bei 40 Jahren.
 
Wer sich für eine Ausbildung im Justizvollzug in NRW bewerben möchte, benötigt mindestens einen Hauptschulabschluss mit bereits abgeschlossener Ausbildung oder die Fachoberschulreife.
Weitere Voraussetzungen wie Verantwortungsbewusstsein, charakterliche Stärke, eine gefestigte Persönlichkeit und Gelassenheit im Umgang mit schwierigen Menschen werden vorausgesetzt.
Interessenten für die Ausbildung im Justizvollzug in NRW können am Donnerstag, 28. Juni um 16.00 Uhr einfach ins BiZ Solingen in der Kamper Straße 35 kommen.
Nach dem Vortrag haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen.
Bei Fragen zu der Veranstaltung stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BiZ unter Telefon 0212 2355-290 zur Verfügung.
 
 
Ihre BiZ-Mitarbeiter/innen in Solingen und Wuppertal                       
 
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