Stil ist immer noch gefragt

Stil ist immer noch gefragt

Solingen/Tisch eindecken - das Besteck. Einen Hinweis aus alter Zeit für den Gebrauch von Bestecken (aus einem Firmenarchiv)
Ganz klassisch wird bei einem Dinner das Besteck in der Reihenfolge des Menüs von außen nach innen eingedeckt und benutzt. Die Gabeln liegen immer links, Messer und Suppenlöffel rechts vom
Teller platziert. Beim Tisch eindecken gehen Sie deshalb wie folgt vor: Ganz rechts liegt der Suppenlöffel (1), daneben das Vorspeisenmesser (hier ein Fischmesser) (2), direkt neben den Tellern das Messer für den Hauptgang (3).
Links der Teller finden die Gabel für den Hauptgang (5) und die Vorspeisengabel (hier eine Fischgabel) (4) ihren Platz. Über den Tellern wird beim Tisch eindecken das Dessertbesteck (6) platziert. Ganz außen neben der linken Besteckreihe stehen Brotteller und -messer (10).

Das Besteck

Daneben findet das erforderlich Besteck Platz. Es gibt keinen Grund, beim Anblick der diversen Tischwerkzeuge in Panik zu geraten, da deren Anordnung einem einleuchtenden System folgt. Die Geräte, die mit der rechten Hand benutzt werden, liegen rechts vom Teller, die für die linke Hand links davon und zwar so, dass die zuerst benötigten Bestecke jeweils ganz außen zu liegen kommen. Ist ein

Fischbesteck nicht vorhanden, so gibt man stattdessen zwei Gabeln.

Sofern das Menu sehr viele Gänge vorsieht, kann man auch das Besteck mit dem jeweiligen Gang servieren, um den Tisch nicht allzu sehr zu befrachten

Gabel und Löffel für das Dessert können auch oberhalb des Tellers platziert werden, wobei der Löffelgriff nach recht und der Gabelgriff nach links zeigt. Ist der Nachtisch nicht flüssig, wird nur die Gabel benutzt.

Neben der linken Besteckreihe steht ein kleiner Teller für Brot mit einem kleinen Messer, das nur für das Brot bestimmt ist.

Linkshändern, die gar nicht anders können, ist es inzwischen erlaubt, das jeweils benötigte Besteck unauffällig zu tauschen. Sie sollten jedoch nicht sofort das gesamte Werk umtauschen und berücksichtigen, dass ihrer Nachbarn vermutlich Rechtshänder sind.

Bild: Archiv penpicture

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