Spaziergang in der Kälte

Spaziergang in der Kälte – So machen Sie Ihr Baby winterfest

Solingen/Brauchbare Tipps für Eltern von der Barmer GEK: “Ein Winterspaziergang gibt Schwung und stärkt die Abwehrkräfte – das gilt auch für die Kleinsten. Doch bei Kälte benötigt die Babyhaut besondere Pflege, denn der natürliche Eigenschutz ist noch nicht voll entwickelt. Tipps für den Ausflug nach draußen gibt es von der Barmer GEK. Stress für zarte Babyhaut.

Drinnen trockene Heizungsluft, draußen kalter Wind und Schnee – der Wechsel von der Wärme in die Kälte bedeutet für die Babyhaut besonderen Stress. Die Haut von Säuglingen ist dünner als die von Erwachsenen und verfügt noch nicht über eine voll ausgebildete Hornschicht. Das macht sie durchlässiger und empfindlicher gegen Austrocknung und Kälte. Wer einen Spaziergang plant, sollte daher vor allem Babys Gesicht mit einer Creme schützen. Geeignet sind spezielle Wind- und Wettercremes, die kein Wasser enthalten, damit auf der
Hautoberfläche keine Verdunstungskälte entstehen kann. Diese würde dazu führen, dass die Haut schneller auskühlt und sogar leichte Erfrierungen auftreten können. Eine dünne Fettschicht hingegen isoliert die Haut regelrecht. Kommt es doch einmal zu Rötungen, hilft eine spezielle Babycreme mit Panthenol.


Raus – (fast) bei jedem Wetter!

Auf den winterlichen Spaziergang sollten Eltern dennoch nicht verzichten. In der kalten und dunklen Jahreszeit benötigen Babys viel Tageslicht, es ist notwendig für die Bildung von Vitamin D, das für den Knochenaufbau so wichtig ist. Außerdem erhält das Baby draußen viele neue Eindrücke und der Wechsel vom Warmen ins Kalte “trainiert” die Abwehr. Viele Babys genießen außerdem das Schaukeln im Kinderwagen und die frische Luft. Am besten ist täglich ein Spaziergang im Freien, wenn das Wetter es zulässt. Bei etwas Regen muss der
Ausflug nicht ausfallen – mit der “richtigen” Kleidung können Eltern zumindest kurz vor die Tür. Das Baby sollte dem Wetter entsprechend angezogen sein, nicht zu warm und nicht zu kalt. Sinnvoll bei längeren Ausflügen oder einem Zwischenstopp im Cafe ist die Zwiebeltechnik. Dafür mehrere ausreichend weite Kleidungsstücke übereinander ziehen, die je nach Bedarf an- und wieder ausgezogen werden können. Am besten geeignet sind atmungsaktive und natürliche Stoffe. Wer nicht sicher ist, ob es dem Baby warm genug ist, testet die Temperatur im Nacken des Kindes, hier sollte es angenehm warm sein. Und: Ein schlafendes Baby kühlt schneller aus als ein waches, daher hier besonders aufmerksam sein!”


PM Barmer
Foto Barmer

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