Food Saving, ein grandioses Konzept

Solingen/Food Saving Solingen gibt es jetzt seit einem Jahr und das wurde heute gebührend gefeiert. Die Sammel-, Ausgabestelle befindet sich am -Am Werwolf-.
Was als Idee anfing, über eine Unterbringung in der Flüchtlingshilfe weiterging, ist jetzt seit einem Jahr an der heutigen Stelle angekommen. Die Idee hinter dem Namen und der Arbeit ist es, Lebensmittel, die auf dem Müll landen würden, doch noch zu einem angemessenen Obolus abzugeben und vor der sinnlosen Vernichtung zu bewahren.
Der Laden am Werwolf ist momentan in einen Food und einen Non Food Bereich aufgeteilt. Ein weiterer Wunsch ist es einen professionellen Küchenbereich zu errichten. Geboren wurde die Idee aus dem „Containern“. Das ist allerdings illegal und Food Saving hat diese Idee aufgegriffen und hat retten und verteilen von Lebensmitteln auf ein legales Fundament gestellt.

Dieses Konzept ist in NRW, gar deutschlandweit einmalig, wie mir die Betreiber, Rebecca Höttges, Stephan Wetter, Nicole Konrad und Denis Haxel erklärten. Darüber hinaus hat sich eine Gruppe von ca. 70 wechselnden Helfern gebildet. Auch für sie gab es heute, am ersten Jubiläumstag, ein dickes Dankeschön. Frau Höttges erklärte mir, dass nicht nur „Lebensmittelretter“ hier einkaufen, eine Tüte selbst zusammengestellter Lebensmittel kostet einen Euro, sondern auch viele andere Bedürftige.
Zum Beispiel all jene, die durch ihre Arbeitskraft nicht genug verdienen, um große Sprünge oder auch kleine Sprünge zu machen. Ein über die Tafeln Deutschlands hinaus interessantes Angebot.

Die Verantwortlichen bleiben weiter kreativ und planen für die Zukunft eine Zusammenarbeit für Infoveranstaltungen mit Solinger Schulen. Ich wünsche allen hier, für Ihren Einsatz viel Erfolg und weiter viele Ideen und Kraft für die angenommenen und kommenden Aufgaben.

Gerald Schrage
Foto (c) Schrage

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Kommentare: 1
  • #1

    Eva fretschen (Montag, 03 Dezember 2018 20:06)

    schliesse mich dem dank an eine gute Sache