Schneidwaren mit Eintrübungen

Solingen/Peter Nied - die Zahlen des Industrieverband Schneid - und Haushaltwaren lassen aufhorchen. Die auf der Pressekonferenz veröffentlichten Zahlen zeigen deutlich, dass die Branche 2018 nicht mehr so gut abgeschnitten hat wie in den Vorjahren.

Der Umsatz der Branche sank 2018 um 3,8 % auf 2,3 Mrd. EU. Dabei haben die Unternehmen für Kochgeschirr, wie Töpfe und Pfannen, noch gut abgeschnitten. Der Umsatz vom Vorjahr konnte gehalten werden, 943 Mill. EU war der Umsatz. Jedoch sei auch hier der Auslandsumsatz mit einem starken Minus zu Buche geschlagen. Dieses Minus beläuft sich auf satte 13,7 %. Die weiteren Sparten der Branche gingen drastisch zurück. So seien Schneidwaren um 6,3 % auf 1,2 Mrd. und Besteckindustrie um 6,1 % auf 170 Mio. EU abgefallen.

Faktoren für die Einbußen waren die unsichere Lage im Osten sowie der Handelsstreit zwischen den USA und China. Darauf basierend sei auch die Produktion der Branche um 5,2 % auf 725 Mio. EU in den ersten drei Quartalen 2018 gesunken.

Quelle: IVSH
Symbolbild: Nied

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