Vielfältiges Programm zum Frauentag

Solingen/red - Den Internationalen Frauentag begeht man in diesem Jahr auch in Solingen. Gefeiert, gedacht und gekämpft wird am 8. März für die Rechte der Frau und den Frieden auf der Welt.
Dieser Tag der Frauen, aber nicht nur für Frauen, entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen.

Am 19. März 1911 wurde in Deutschland, Österreich-Ungarn, Bulgarien und der Schweiz erstmals der Internationale Frauentag begangen. Ende Februar war der Tag bereits in den USA und Anfang März in Dänemark gefeiert worden. Über eine Million Frauen demonstrierten 1911 in Europa und den USA für ihre Rechte, insbesondere das aktive und passive Wahlrecht. Im Jahr darauf schlossen sich Frauen in Frankreich, Schweden und den Niederlanden, 1913 auch Frauen in Russland an. 1921 legten kommunistische Frauen den Internationalen Frauentag auf den 8. März fest.


Das Industriemuseum  Henrichs weist auf eine recht informative Veranstaltung hin. Am 8. März um 15 Uhr gibt es eine Führung zur Frauenarbeit in der Schneidwarenundustrie. Thema: die Lieferfrauen in

Solingen und die "buffer-girls" in Sheffield.


Eine herzliche Einladung der Solinger SPD anlässlich des Internationalen Frauentags 2019 gibt es mit einer Ausstellung.
Im Heimweh ist ein blauer Saal. Collagen von Herta Müller
Samstag, 9. März 2019, 16 Uhr, im Zentrum für verfolgte Künste
Kunstmuseum Solingen, Wuppertaler Straße 160, 42653 Solingen
Verdichtete Geschichten, Worte wie Fundstücke, zu neuem Inhalt zusammengesetzt und auf Postkarten mit Bildmotiven kombiniert: Das Zentrum für verfolgte Künste zeigt 220 literarische und visuelle Collagen von Herta Müller: „Auf jeder Karte steigt der Text mit dem Bild auf eine Bühne, jede Karte inszeniert ihr kleines Theater.“


Wir in der Hasseldelle laden ebenfalls zum Frauentag ein:"Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir ab Donnertag, den 07.März ein interkulturelles Frauenfrühstück wöchentlich anbieten werden.
Hiermit laden wir alle interessierten Frauen zu diesem Frühstück ein."


Foto: Stadtarchiv, Brücke zum Obenrüdener Kotten 1926 Lieferfrau Helene Meis

 

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