Jugendstadtrat fordert Bildungsstätte für NS-Verbrechen

Solingen/red - Jugendstadtrat fordert Bildungsstätte für NS-Verbrechen in Max-Leven-Haus. Der Jugendstadtrat hat sich in seiner Sitzung am 18.03.19 für die Einrichtung einer Bildungsstätte im ehemaligen Wohnhaus von NS-Opfer Max Leven und dem angrenzenden Gebäude der ehemaligen Zeitung „Bergische Arbeiterstimme“ ausgesprochen. “Eine Bildungsstätte, die die Verbrechen des Nationalsozialismus vor der eigenen Haustür aufarbeitet, fehlt bislang”, erklärt JSR-Vorsitzender Finn Grimsehl-Schmitz.

    Die Stadtsparkasse sollte daher dringend davon absehen, die Gebäude an der Max-Leven-Gasse und Am Neumarkt 23 abzureißen. “Es eignet sich kein Gebäude in Solingen besser, um eine moderne und interessante Darstellung der Geschehnisse insbesondere jugendlichen Besuchern zu vermitteln”, so  Grimsehl-Schmitz. Das würden Beispiele wie das Anne-Frank-Haus in Amsterdam belegen.

    “Die Sparkasse als Partner für das Projekt könnte selbst stark profitieren, wenn sie mit unserer Unterstützung eine Bildungseinrichtung an so einem historisch bedeutsamen Ort schafft”. Der Jugendstadtrat wolle sich daher in kommenden Gesprächen mit der Stadt-Sparkasse Solingen beteiligen und Ideen für eine moderne Bildungsstätte sammeln.

PM Jugendstadtrat
Foto: Peter Nied

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