KRITIK AN OB KURZBACH


Solingen/In einer Pressemitteilung der BfS hagelt es harsche Kritik an OB Kurzbach.

"Die von der Stadt Solingen zu verantwortende Posse um die Besetzung der Interimsgeschäftsführung des Städtischen Klinikums nimmt immer groteskere Züge an.
Erst wird für 6-stellige Beträge eine Unternehmensberatung beauftragt, Lösungen für eine Kooperation mit dem Klinikum Leverkusen zu finden, die sich dann nicht nur in Outsourcing und damit verbundenen Gehaltskürzungen der Mitarbeiter erschöpft, nein, es wird die alte Geschäftsführerin geschasst und sich gleichzeitig selbst ein Folgeauftrag für den Geschäftsführer zugeschustert. Dieser Folgeauftrag dürfte sich wieder im 6-stelligen Bereich bewegen. Während also der normale Arbeitnehmer gebeutelt wird, wird sich von Seiten der ZEB selbst unverfroren die Tasche vollgestopft – und das alles mit dem Segen der Stadtspitze und mit dem Geld der Solinger Bürgerinnen und Bürger.
Ein solches Schmierentheater wird die BfS niemals mittragen. Deshalb haben die Vertreter der BfS im Sozial- und Beteiligungsausschuss gestern lediglich eine Erklärung abgegeben, dass sie für eine solche Farce nicht zur Verfügung stehen und haben dann geschlossen die gemeinsame Sitzung der Ausschüsse verlassen.
Wir empfehlen Herrn Kurzbach darüber hinaus dringend den diesjährigen Arbeitnehmerempfang abzusagen. Er wird sicherlich geplant haben, hier wieder seine populistischen Phrasen von guten Löhnen für gute Arbeit zu kakophonieren. In der jetzigen Situation ist dies an Heuchelei nicht zu überbieten. Sollte er den Empfang durchführen, können wir den betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nur empfehlen, ihn nicht in Ruhe feiern zu lassen."

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