Qualität für Ohligs

Solingen/pen - die Ohligser Werbe- und Interessengemeinschaft e.V. begrüßt die Planungen zur Umgestaltung der Einkaufsstrasse und des Marktplatz. Ein Sprecher dazu:"Die geplante städtebauliche

Veränderung bedeutet eine große Chance für Ohligs, die wir sehr begrüßen. Wir haben die Stadtentwicklung dazu angeregt, folgende Punkte zu berücksichtigen:
• Begrünung: Baum- und Grünbestand sollte erhalten oder großzügig ersetzt / erweitert werden. Der gewachsene Baumbestand ist ein Alleinstellungsmerkmal der Ohligser Fußgängerzone auch mit Blick

auf den Klimawandel. Ohligs ist ausgewiesen Solingens wärmster Stadtteil. Die Bäume tragen zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität bei. Unterstützung von Fassadenbegrünung.
• Pflasterung: Verwendung von wasserdurchlässigem Öko-Pflaster, um Baumbestand zu stärken und spätere Pfützenbildung wie derzeit im Belag der Fußgängerzone zu reduzieren. Stilistisch passend zu

historischen Fassaden.
• Unterstützung barrierefreier Zugänge zu Ladenlokalen.
• Besonders wichtig aus Sicht des Einzelhandels: Zügige Durchführung der Bauarbeiten, z.B. abschnittweise.Langwierige Blockaden des Handels und der Gastronomie durch Baustellen müssen

weitestgehend vermieden werden.
Neben der Verbesserung der alltäglichen Aufenthaltsqualität sollte die Durchführung von Veranstaltungen nicht nur ermöglicht, sondern auch erleichtert werden. Allein die OWG führt z.Z. jährlich fünf

Großveranstaltungen durch, um Ohligs als attraktiven Stadtteil auch nach außen zu präsentieren, auch andere Vereine sind hier aktiv. Folgende Punkte sollten aus unserer Sicht beachtet werden:
• Zur Erleichterung der für Ohligs wichtigen Großveranstaltungen sollten die geplanten einzubringenden Archtitekturelemente, z.B. Bänke, Spielgeräte, Fahradständer, Skulpturen etc., leicht demontierbar

sein, um die jetzige Veranstaltungsfläche zu erhalten und zu vergrößern.
• Optisch ansprechende / unauffällige Schaltschränke für die Strom- und Wasserversorgung
Wir schlagen z.B. folgende Neuerungen vor:
• Verbringung von von oben direkt zugänglichen Kabelschächten in die neue Pflasterung. So würde die Verlegung von Kabelbrücken vermieden: Barierefreiheit und Unfallsicherheit.
• Installation von versenkbaren Sicherheitspollern an der Zuwegung der Fußgängerzone.
• Dimmbare Straßenbeleuchtung, u. U. in verschiedenen Farbtönen, um unterschiedliche Stimmungen erzeugen zu können. Möglichkeit schneller, übersichtlicher Ausleuchtung im Notfall. Z.B. im Boden

installierte Leuchten zum Anstrahlen von Bäumen, fest installierte Weihnachts-/ Saisonbeleuchtung."


Foto: Nied

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