Noch 238 freie Lehrstellen

Zum Start des Ausbildungsjahrs
noch 238 freie Plätze in Solingen

Azubis gesucht: Zum Start des neuen Ausbildungsjahres gibt es in Solingen aktuell 238 freie
Ausbildungsplätze. Damit sind noch 32 Prozent aller gemeldeten Lehrstellen unbesetzt. Das
teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG Düsseldorf-Wuppertal beruft
sich dabei auf neueste Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Gewerkschafterin Zayde Torun
appelliert an Schulabgänger, sich auch in der Ernährungsbranche umzusehen: „Vom
Süßwarentechnologen bis zur Chemielaborantin – die Lebensmittelindustrie bietet
hochtechnische Berufe bei überdurchschnittlicher Bezahlung.“
Die Ernährungsindustrie ist der viertgrößte Industriezweig in Deutschland – und mit 1.400
Beschäftigten allein in Solingen ein „wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region“, so Torun. Nach
Einschätzung der NGG-Geschäftsführerin dürften gelernte Fachleute künftig kaum Probleme
haben, hier eine passende Stelle zu finden. „Gefragt ist insbesondere die Fachkraft für
Lebensmitteltechnik. Wer das lernt, hat nach der Ausbildung einen soliden Titel in der Hand. Je
nach Betrieb können Gesellen eine Spezialisierung etwa für Getränke, Brot- oder Tiefkühlwaren
draufsatteln und es bis zum Industriemeister bringen“, erklärt Torun.
Aber Lebensmitteltechniker seien nicht nur „Experten für Brause, Backfisch oder Bonbons“. Die
Digitalisierung schreite in ihrem Berufsfeld so schnell voran wie in kaum einer anderen Branche.
„Künstliche Intelligenz ist in der Ernährungsindustrie längst angekommen und steuert zum
Beispiel Abläufe in der Lagerlogistik. Das macht die Jobs nicht nur für Mechatroniker und
Computerspezialisten interessant. Die neuen Technologien bieten ganz neue Möglichkeiten –
vom Ausprobieren neuer Rezepte bis hin zur App-basierten Kommunikation mit dem
Verbraucher“, so Zayde Torun.
Weitere Infos rund um Berufe in der Ernährungsindustrie und offene Ausbildungsplätze vor
Ort gibt es auf der „Azubi-Börse“ der Arbeitsagentur: www.berufenet.arbeitsagentur.de


PM NGG/Foto NGG

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