Kooperation zwischen den Solinger Klinikum und der K-Plus Gruppe 

 

 

Solingen/„Innerstädtische, trägerübergreifende Kooperationen in allen Bereichen und besonders auch im Gesundheitswesen führen zu Verbesserungen für die Menschen in unserer Stadt und werden von der Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) ausdrücklich befürwortet!“ Mit dieser Aussage schließt sich der Oberbürgermeister-Kandidat der Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) Jan Michael Lange im Namen der BfS dem Vorschlag der FDP an, die bestehenden Kooperationen zwischen dem Städtischen Klinikum Solingen und der K-Plus Gruppe zu intensivieren. Bevor man sich nun dieser Idee widmet, gilt es jedoch aus Sicht der Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) einige Tatschen auszusprechen:

 

1. Die staatsmännisch inszenierten Verhandlungen über eine Verbundlösung mit eigener Holding-Struktur mit dem Klinikum Leverkusen, welche vom Oberbürgermeister und den Parteien SPD, CDU, Grünen und der FDP gewünscht wurde, sind genau an den Punkten gescheitert, die die Bürgergemeinschaft für Solingen vor dieser Mehrheitsentscheidung aufgezeigt hatte!

 

2. Durch die gescheiterten Verhandlungen ging Zeit und Geld verloren. Zeit und Geld, dass dem Städtischen Klinikum Solingen für die notwendigen Veränderungen nun fehlt! Lediglich die Beratungsfirmen konnten hier einen Ertrag erwirtschaften.

 

3. Im Zuge der Verhandlungen und allen bisher getroffenen Entscheidungen der Solinger Parteien ist das bestehende Vertrauen von Teilen der Mitarbeiterschaft in den Oberbürgermeister und die Parteien erschüttert worden!

 

4. Im Vorfeld zu einer Intensivierung der Kooperation mit der K-Plus Gruppe werden verschiedene Vorgaben und Beratungsergebnisse aus den gescheiterten Verhandlungen mit dem Klinikum Leverkusen durch die Gremien in Solingen zu revidieren sein!

 

5. Zu keinem Zeitpunkt darf der Eindruck entstehen, dass eine Kooperation mit der K-Plus Gruppe nach dem Scheitern der Verhandlungen mit dem Klinikum Leverkusen die „zweite Wahl“ ist. Die Gespräche müssen auf Augenhöhe stattfinden und insbesondere auf das Wohl und die Versorgung aller Bürgerinnen und Bürger gerichtet seiAuch wenn diese Tatschen für den Oberbürgermeister, seine SPD, die CDU, die Grünen und die FDP schmerzlich sein mögen, sind sie doch Grundlage, um nun einen neuen Blick auf die wirtschaftliche Konsolidierung unseres Städtischen Klinikums und auf neue Kooperationspartner zu richten. Die Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) wird dies weiterhin konstruktiv begleiten.

 

 

PM BfS

 

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