Bergisches Städtedreieck: Arbeitslosenzahl gestiegen

 

Weniger Stellen und steigende Arbeitslosigkeit im Dezember

 

 24.872 Menschen aktuell arbeitslos, 262 weniger als im November und 584 mehr als vor einem Jahr  Arbeitslosenquote steigt auf 7,6 Prozent im Bergischen Städtedreieck  Rückgang bei den gemeldeten Stellen

 

 

 

Im November lag die Arbeitslosigkeit im Bergischen Städtedreieck erstmals seit einigen Jahren höher als im Vorjahresmonat. Auch im Dezember 2019 zeigt sich ein Anstieg. Aktuell sind 584 Personen mehr arbeitslos gemeldet als im Vorjahresmonat. Besonders betroffen sind Personen mit ausländischer Herkunft und Jugendliche. „Der Arbeitsmarkt im Bergischen Städtedreieck hat in den vergangenen drei Monaten an Schwung verloren, das wird insbesondere durch die Rückgänge der Stellenmeldungen deutlich“, ordnet Katja Heck, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, die aktuellen Zahlen ein.

 

 

 

„Verglichen mit den Werten des Vorjahres haben sich mehr Menschen arbeitslos gemeldet und weniger Personen haben ihre Arbeitslosigkeit beenden können. Aus dem Stellenrückgang schließen wir, dass die Unternehmen nur noch sehr gezielt einstellen. Gleichzeitig wird es für die Unternehmen immer schwieriger, die benötigten Fachkräfte zu finden. Dabei vergessen die Unternehmen häufig, dass die Lösung auch im eigenen Betrieb liegen kann. Seit einem Jahr haben wir mit dem Qualifizierungschancengesetz eine hervorragende Förderungsmöglichkeit. Unsere Qualifizierungsberaterinnen erklären, welche Qualifizierung die Betriebe weiterbringt und wie diese unkompliziert – oft auch mit der Entwicklung von individuellen Lösungen - den Mitarbeitenden zugänglich gemacht werden können. Und sie unterstützen bei der Umsetzung. Deshalb appelliere ich an die Arbeitgeber, sich zukunftsfähig aufzustellen und unsere Spezialistinnen für die Qualifizierung in Unternehmen zu kontaktieren.“, so Katja Heck weiter.

 

 

 

Die Zahl der Betriebe, die sich zur Kurzarbeit beraten lassen, ist seit Sommer langsam ansteigend. Betroffen sind hauptsächlich der Automobilsektor und dessen Zulieferfirmen, aber auch der Metallbereich. Im November 2019 sind elf Anzeigen eingegangen, in denen 162 Personen von Kurzarbeit betroffen sein könnten. „Es ist sicher eine Überlegung wert, die auftragsschwachen Zeiten während einer Kurzarbeit zur Qualifizierung der Mitarbeitenden zu nutzen. Auch hierzu beraten unsere Profis gerne“, so Katja Heck weiter.

 

 

 

 

 

Der Arbeitsmarkt in Solingen

 

 

 

Entwicklung der Arbeitslosigkeit: Aktuell sind in Solingen 5.935 Menschen arbeitslos gemeldet, 277 (4,5 Prozent) Personen weniger als im Dezember vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 6,8 Prozent. Im Dezember 2018 betrug die Arbeitslosenquote noch 7,2 Prozent.

 

 

 

 

 

 

 

PM BA W/SG/RS

 

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