Die Rolle eines Oberbürgermeisters 

„Als Oberhaupt bin ich der erste Diener des Staates“, soll Friedrich der Große gesagt haben. So alt wie dieser Satz ist, so weit weg scheint er auch. Doch die Realität ist heute eine andere. Verkauft werden Wahlprogramme und Personen: sind nur der verlängerte Parteiarm.
Höchste Zeit für eine Veränderung!
Gewählt werden heute Haltungen von Personen. Ein Selbstverständnis von sich selbst und der Aufgabe, die auf einen zu kommt. Der Oberbürgermeister von morgen ist kein ausführendes Organ mehr sondern der Dirigent einer Stadt. Wie bei einem Orchester übernimmt er die Leitung, damit alle zum Tragen kommen, man jeden hört und jeder Rücksicht auf den Anderen nimmt. Sodass am Ende aus der Summe aller das bestmögliche Ergebnis wird, egal ob es sich dabei um ein Musikstück oder einen politischen Prozess handelt.
Entscheidend ist, mit welchem Ergebnis ich raus komme, nicht mit welcher Meinung ich in den Prozess starte.


Foto: FDP OB Kandidat Raoul Brattig

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