OB Kurzbach erklärt seine Solidarität mit den Partnerstädten

Gemeinsame Kraftanstrengungen für Bürger und Wirtschaft sind in der Krise unabdingbar

Solingen/Einen ermutigenden Brief hat Oberbürgermeister Tim Kurzbach an seine Amtskollegen in Aue, Blyth, Chalon, Gouda, Thiès und Jinotega geschrieben. Darin ruft das Solinger Stadtoberhaupt seine Amtskollegen zu gemeinsamen Kraftanstrengungen während der Corona-Krise auf und bietet den Partnerstädten im Bedarfsfall Unterstützung an. "Dies ist mir in besonderen Zeiten eine besondere Verpflichtung", schreibt Kurzbach. Solingen werde seine Bürgerinnen und Bürger mit aller Kraft gegen Corona schützen. Dennoch sei es ihm auch wichtig, die globale Dimension nicht zu vergessen. "Die Situation beispielsweise in Frankreich ist doch jetzt schon schlimmer als hier bei uns", so Kurzbach. "Und wie schrecklich könnte es erst im Senegal aussehen?"

Die Lage sei nicht nur bezüglich der öffentlichen Gesundheit sehr ernst. Kurzbach denkt bereits "mit Sorge an die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Folgen, die diese Krise nach sich ziehen wird" - in Solingen, Deutschland, Europa und der ganzen Welt. Der Oberbürgermeister schildert in seinem Schreiben auch, was man in der Klingenstadt schon alles getan habe, um sich gegen die beginnende Krise zu wappnen. Freundschaft zeigt sich aber gerade in der Krise.

Angesicht der enormen Herausforderungen freue es ihn um so mehr, dass viele Solingerinnen und Solinger solidarisch handeln und einander stärken - sei es unter Nachbarn als auch über Initiativen im Internet wie "Solingen solidarisch". Auch die Unternehmerinnen und Unternehmer der Region hätten sich zusammengeschlossen, um - in Kooperation mit der Stadtverwaltung und der Wirtschaftsförderung - die lokale Wirtschaft zu unterstützen. Die gleiche Solidarität gelte auch den Solinger Partnerstädten, so Kurzbach.

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