OB zwischen Politik und Verwaltung

 

+++Wahlwerbung

 

 

Der Oberbürgermeister ist der oberste Politiker der Stadt Solingen. Gleichzeitig ist er auch der Kopf, der mehrere tausend Mitarbeiter umfassenden Verwaltung. In der Wahrnehmung nach außen ist der Oberbürgermeister oft nur der Politiker. Immerhin setzt er doch die Meinung seiner Partei durch oder nicht? Für einen Oberbürgermeister, dessen Partei ihn als verlängerten Arm der Partei sieht – ja! Immerhin haben noch vor einigen Jahrzehnten zwei Parteien das Rennen um den Posten des Oberbürgermeisters ganz unter sich ausgemacht und waren doch in einem Punkt verbunden: Ihre Partei verlangte konsequente Umsetzung der Parteiinteressen.

 

Damit muss Schluss sein!

 

In der einen oder anderen Stadt bzw. Gemeinde ziehen parteilose Kandidaten als Bürgermeister und Oberbürgermeister ins Rathaus ein. In vielen Städten und Gemeinden bilden sich parteiübergreifende Wählerinitiativen und unterstützen einen Kandidaten, der sich für eine „parteiübergreifende und überparteiliche“ Politik einsetzen wird. Schluss mit Klientelpolitik. Schluss mit der sturen Umsetzung von Parteiprogrammen. Ein moderner Oberbürgermeister sollte sich als der Vertreter aller Solinger sehen, so unterschiedlich diese auch sind. Da ist es wichtig, dass ein OB über den Parteien steht, Themen, die wichtig und dringend sind, anspricht, garantiert das Lösungen gefunden werden und als Chef der Verwaltung diese Entscheidungen auch konsequent umsetzt. Denn dann - und nur dann - wird er seiner wichtigsten Aufgabe gerecht: Dem Wohl aller Solingerinnen und Solinger zu dienen, als erster Bürger und Diener unserer Stadt.

 

 

 

Raoul Brattig OB Kandidat FDP

 

 

 

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