Grenzwertige Kommunikation bei der Besetzung des Klinikchefs



Missachtung des Aufsichtsrates: Weindl stinksauer über die Kommunikation bei der Besetzung des Klinikchefs

Solingen/Dr. Weindl, Mitglied im Aufsichtsrat des städtischen Klinikums und die FDP Solingen sind empört darüber, dass trotz gegenteiliger Versprechungen die Verwaltungsspitze den Aufsichtsrat und den Beteiligungsausschuss zum wiederholten Male zu spät über wichtige Entscheidungen informiert. Dr. Robert Weindl.: „Wenn es um die für das Klinikum (über)lebenswichtige Bestimmung eines zukünftigen Geschäftsführers geht, dann sind Aufsichtsrat und Beteiligungssauschuss die entscheidenden Gremien, die rechtzeitig informiert und eingebunden werden müssen. Es kann nicht sein, dass der Aufsichtsrat erst nach der Presse über den Besetzungsvorschlag informiert wird. Dies ist die höchste Stufe der Missachtung des Aufsichtsrates,“ empört sich Weindl. „Es kann auch nicht sein,“ so Weindl weiter, „dass den Gremien, die darüber zu entscheiden haben, nur ein einziger Personalvorschlag vorgelegt wird. Dies haben wir schon bei früheren Besetzungen für das Klinikum, aber auch bei der geplanten Holdingmit dem Klinikum Leverkusen kritisiert. Trotz harscher Kritik will die Verwaltungsspitzeoffenbar weiter so verfahren. Darüber bin nicht nur ich, sondern auch andere Mitglieder des Aufsichtsrates und des Beteiligungsausschusses enttäuscht,“ so Weindl.

Andreas Zelljahn, Mitglied im Beteiligungsausschuss verweist auch auf den abgelehnten Antrag der FDP, einen unabhängigen Krankenhausfachmann in die Findungskommission aufzunehmen. Dies hätte der Politik bei der Entscheidung die notwendige Sicherheit verschafft. Zelljahn: „Wer so wie der Oberbürgermeister handelt, macht den Aufsichtsrat und die Fachausschüsse überflüssig. Wir werden unser Verhalten in den noch tagenden Gremien kritisch überdenken. Dabei bleiben wirbei unserer politischen Verantwortung für die Zukunft des Klinikums.“


PM FDP Solingen

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