Beirat will die Arbeit pushen



Beirat will die Arbeit pushen

Bei Nachhaltigkeit soll auch Corona mitgedacht werden.

Solingen/ Mitte dieser Woche wurde der Beirat „Nachhaltige Kommune Solingen“ ins Leben gerufen. Der Vorsitzende, Oberbürgermeister Tim Kurzbach, beschrieb dessen Rolle so: "Er soll Solingen als Vorreiter und Vorbild einer lokal und global nachhaltigen Kommune weiter voranbringen und dabei alle Kreise der Bevölkerung mitnehmen." Im Kern gehe es darum, die Umsetzung der Solinger Nachhaltigkeitsstrategie mit  ihren zahlreichen Maßnahmen fachlich zu begleiten. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden einstimmig Friederike Sinowenka und Professor Lutz Becker gewählt. Insgesamt hat der Beirat 35 Mitglieder aus Verwaltung, Politik, aus Vereinen, Verbänden, Wirtschaft und Hochschulen.

Friederike Sinowenka plant, intensiv den Kontakt mit den Handelnden zu pflegen. Sie will auch den Blick darauf lenken, ob und wie die Corona-Pandemie den Nachhaltigkeitsprozess beeinflusst. Prof. Becker betonte die Dynamik der Innovationen in Sachen Nachhaltigkeit. Becker: "Die Bürgerinnen und Bürger übernehmend zunehmen Verantwort für ihre Umwelt. Das sehe man an schnell wachsenden Bio-Sortimenten in den Supermärkten ebenso wie an konkreten Dabatten um Straßenräume, Gewerbegebiete und Naherholungsflächen. Hier könne der Beirat „eine Scharnierfunktion zwischen Einwohnern, Politik und Verwaltung wahrnehmen, Expertise und konkrete Anregungen liefern und vielleicht auch mal den Finger in die eine oder andere Wunde legen.“

Einstimmig beschlossen wurde eine Geschäftsordnung, die Rolle, Aufgaben und Arbeitsweise des Gremiums festlegt.

Foto Stadtverwaltung

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