Neue Besuchszeiten im Städtischen Klinikum ab Montag


Neue Besuchszeiten im Städtischen Klinikum ab Montag


Solingen/Die Corona-Pandemie stellt für das Städtische Klinikum Solingen (SKS) eine weiter anhaltende Ausnahmesituation dar. „Als größtes Solinger Krankenhaus sind wir mit  unseren knapp 1.900 Beschäftigten und mehreren Hundert Patienten und Besuchern  pro Tag ein besonders sensibler Bereich“, erklärt der Medizinische Geschäftsführer,  Prof. Dr. Thomas Standl. Aus diesem Grund werden alle Abläufe und Prozesse  ständig an die neue Situation angepasst - stationäre Aufnahmen, ambulante  Untersuchungen und Operationen, Entbindungen, Patientenbesuche,  Veranstaltungen, alles steht im Zeichen von Corona.
Aus Verantwortung für die Gesundheit aller, die das Klinikum rund um die Uhr  frequentieren, wurde jetzt eine neue Besuchsregelung eingeführt. Diese gilt ab  Montag, dem 28. September. Zukünftig sind die Besuchszeiten festgelegt, und  zwar an den Werktagen von Montag bis Freitag von 14:00 bis 19:00 Uhr. An  Wochenenden und Feiertagen können Besucher von 10:00 bis 18:00 Uhr ihre  Angehörigen auf den Stationen aufsuchen. Für die Neugeborenenstation gilt an  allen Tagen weiterhin das Zeitfenster 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Ausnahmen sind  weiterhin die Sonderbereiche Kinderstation, Intensivstationen und Palliativstation.  Hier können von Fall zu Fall individuelle Absprachen mit dem Stationspersonal  getroffen werden.
Beim Besuch im Klinikum wird vor dem Betreten eine ausgefüllte Risikocheckliste für Besucher benötigt. Es ist hilfreich, wenn diese Liste schon ausgefüllt mitgebracht  wird. So reduziert sich der administrative Aufwand und die Wartezeiten werden  kürzer. Die Risikocheckliste steht unter www.klinikumsolingen.de zum Aufladen  und Ausfüllen bereit.

Auf dem ganzen SKS-Campus gelten weiterhin strenge Verhaltensregeln. Dazu  gehören die Abstandsregeln (1,5 Meter, max. 3 Personen pro Aufzug, Vermeidung  von Körperkontakt zu Patienten, sprich Händegeben und Umarmung), Händedesinfektion beim Betreten und Verlassen des Klinikums sowie des  Patientenzimmers und das Tragen der Mund-Nasen-Schutz-Maske. Mund und Nase müssen vollständig bedeckt sein. Das Tragen eines Visiers ersetzt nicht den Mund Nasen-Schutz auf dem gesamten Gelände. Wer durch ein Attest vom Tragen des  Mund-Nasen-Schutzes befreit ist, kann keinen Besuch im SKS abstatten.
Prof. Dr. Standl: „Nach aktuellem Kenntnisstand erwarten wir in den kommenden  Wochen und Monaten hinsichtlich des Aufkommens von Infektionskrankheiten keine  Entspannung, da ja auch andere Infektionen wie Influenza, NORO etc. wieder im  Herbst und Winter zunehmen werden. Gegen Grippe kann und sollte man sich  bereits jetzt impfen lassen. Um die Situation unter Kontrolle zu halten, appellieren wir  die Kooperationsbereitschaft aller Menschen, die sich uns zur medizinischen  Behandlung anvertrauen. Und natürlich müssen wir in dieser besonderen Situation  mehr denn je unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schützen, damit wir unseren  wichtigen medizinischen Auftrag erfüllen können“.

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