IG BAU kritisiert Lohn-Drückerei



IG BAU kritisiert Lohn-Drückerei


8.200 Vollzeit-Beschäftigte in Solingen arbeiten zum Niedriglohn

40 Stunden Arbeit pro Woche und trotzdem bleibt es klamm im Portemonnaie: Insgesamt rund 8.200 Menschen in Solingen erzielen trotz voller Stundenzahl ein Einkommen unterhalb der amtlichen Niedriglohnschwelle von derzeit 2.350 Euro brutto im Monat (Wert für Westdeutschland). Darauf hat die Gewerkschaft IG BAU hingewiesen. Die Zahlen gehen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion im Bundestag hervor. „Dass selbst eine Vollzeitstelle häufig nicht ausreicht, um finanziell halbwegs abgesichert zu sein, ist alarmierend“, sagt Uwe Orlob, Bezirksvorsitzender der IG BAU Düsseldorf. Grund für die aktuelle Situation sei auch die schwindende Tarifbindung.






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