Corona: Zahl der Infizierten steigt

Corona: Zahl der Infizierten steigt


7-Tage-Inzidenz liegt bei 60,7

Am Wochenende sind in Solingen viele Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Am Samstag waren es 29, sodass die Sieben-Tage-Inzidenz kurzfristig auf 81 stieg, am Sonntag sieben. Deshalb ist der Schwellenwert inzwischen wieder auf 60,7 gesunken.  Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner es jeweils während der letzten sieben Tage gab.  

Das Ausbruchsgeschehen ist auch weiterhin nicht auf einzelne größere Hotspots zurückzuführen, vielmehr verteilt es sich auf diverse Einzelfälle. Die Menschen stecken sich etwa bei privaten Feiern, im Sportverein oder auch beim Friseur an. Jedoch sind inzwischen auch wieder mehrere Senioreneinrichtungen betroffen, jeweils mit einzelnen Fällen: Elisabeth-Rook-Haus (Bewohner), Altenheim St. Joseph, evangelisches Wohn- und Pflegecentrum Cronenberger Straße (jeweils ein Mitarbeiter). Bereits am Freitag war ein infizierter Mitarbeiter bei der evangelischen Altenhilfe Wald gemeldet worden.

Vor dem Hintergrund der kontinuierlich steigenden Zahlen gelten in Solingen seit Samstag strengere Regeln. "Wir beobachten nun, ob diese Regeln greifen", betont Ordnungs- und Rechtsdezernent Jan Welzel. Die Stadt Solingen stimmt sich mit ihren Maßnahmen regelmäßig mit dem zuständigen NRW-Ministerium und dem Landeszentrum für Gesundheit ab. "Unser Ziel ist es, auch weiterhin maßvoll und in sinnvollen Schritten auf das Infektionsgeschehen zu reagieren. Dabei beachten wir verschiedenste Faktoren, die wir gegeneinander abwägen." Zu den Maßnahmen könnten auch weitere Einschränkungen gehören, etwa Ansammlungen von Menschen zu begrenzen oder die Maskenpflicht auszuweiten. Zudem müsse abgewartet werden, welche Vorgaben das Land macht.

Auch weiterhin gelte aber: Das Gesundheitssystem in Solingen funktioniert. Die Testkapazität reicht aus und auch die umfassende Recherche von Infektionswegen und die Nachverfolgung von Quarantänen ist weiterhin in vollem Umfang möglich. "Ich bin stolz auf die Kolleginnen und Kollegen, die sich der Situation jeden Tag neu stellen und danke ihnen für ihren Einsatz", betont Welzel.






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