Corona: Weiterer Anstieg der Zahlen

Corona: Weiterer Anstieg der Zahlen

Sieben-Tage-Inzidenz 84,66

Solingen/Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt auch in Solingen kontinuierlich an. 168 Personen sind heute gemeldet, gestern waren es 136. Aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 84,66, gestern lag der Wert bei 69,3. Dieser Wert gibt an, wie viele neue Infektionen bezogen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner es während der letzten sieben Tage gab. Dass die Werte vor allem am Montag zunächst deutlich niedriger lagen (60,7), sei aber auch typisch für den Wochenbeginn, heißt es aus dem Gesundheitsamt. Grund sei, dass am Wochenende weniger Rückmeldungen aus den Laboren kämen, die dann in die Zahlen einfließen.

Auch weiterhin bleibt das Infektionsgeschehen diffus, die Menschen stecken sich in ihrem Alltag an: in ihren Familien, im Verein, beim Friseur. Hotspots gibt es nicht. Vor den Herbstferien gab es auch eine Reihe von Infektionen im Schulalltag. Sie schlagen sich jetzt mit dem Eintreffen der Testergebnisse in den Zahlen nieder. Die Testungen laufen aber noch und Ergebnisse stehen noch aus, sodass weitere positive Meldungen folgen könnten. Betroffen sind zurzeit mehrere Schulen mit einzelnen Fällen: die Grundschulen Westersburg (1), Weyer (1)und Am Rosenkamp (1), sowie die Theodor-Heuss-Realschule (1) und das Friedrich-List- Berufskolleg (3). An der Grundschule Klauberg gibt es aktuell elf positive Testergebnisse. Sie betreffen zehn Kinder und einen Betreuer und sind auf die gemeinsame Betreuung im Offenen Ganztag zurückzuführen. In Seniorenheimen und Kindertagesstätten gibt es aktuell keine neuen Meldungen.

Vier Corona-Fälle bei den Müllwerkern und daraus resultierende Quarantänen im Team führen aktuell zu Einschränkungen bei der Müllabfuhr. So muss zurzeit noch geklärt werden, wann die grauen und braunen Tonnen, die gestern stehen geblieben sind, nachgeleert werden können. Die Sperrgutabfuhr wird zunächst eingestellt. Für alle Termine, die für diese und nächste Woche bestätigt waren, müssen neue Vereinbarungen getroffen werden. Wer die Sperrgutabfuhr jetzt beantragen möchte, muss sich auf längere Wartezeiten einstellen. Die Technischen Betriebe informieren zeitnah zum weiteren Vorgehen.





































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